Damit Integration gelingt, muss man sich begegnen.

 

Darum suchen wir Freiwillige, die bereit sind als "Gotti/Götti" einen Flüchtling - oder eine Flüchtlingsfamilie zu begleiten.Im regelmässigen Kontakt können Fragen des alltäglichen Lebens direkt und unkompliziert geklärt werden.


Lesen Sie nachstehende Bereitschaftserklärung für diese Aufgabe. Falls Ihnen die Arbeit zusagt, würden wir uns über Ihre Anmeldung sehr freuen.


Aufgabe

 

Als Gotti / Götti bin ich bereit, über die Zeit von ca 6 Monaten einer Person in regelmässigen (etwa wöchentlichen)   
Treffen bei der Integration zu helfen. Dazu gehört (nicht abschliessend):

  • mit dem Alltag vertraut werden: wie Abfallentsorgung, Einkaufen, Mobilität usw.  
  • je nach Situation erklären und besprechen von Schulwesen, Bildungssystem, Kommunikation, Ämter, Gesundheitswesen (Arzttermine), Vereine, Sportmöglichkeiten, Kursangebote, Kleiderbörse, wie auch Unterstützung bei Tagesstruktur, Tätigkeitsfindung, Vernetzung, Deutsch verbessern und unsere Kultur kennenlernen.

 

Grundsätze

  • Interesse und Respekt für das Gegenüber werden vorausgesetzt.
  • Wir geben kein Bargeld. Freiwillige für Flüchtlinge in Eglisau funktioniert rein ehrenamtlich.
  • Gegenseitige Einladung zum Kaffee, Essen oder Veranstaltung und die Vermittlung und Weitergabe von Sachen für  
    den alltäglichen Gebrauch kann in angemessenem Rahmen durchaus Sinn machen.
  • Der Einsatz hat einen Beginn und ein Ende, daraus entstehende Freundschaften sind natürlich möglich.

 

Was ist zu gewinnen

  •  Freude an Entwicklungsschritten bei sich selbst und bei Flüchtlingen
  •  Einblick in eine andere Kultur
  •  Erfahrungsaustausch
  •  aktive Mitgestaltung des Zusammenlebens

 

Herausforderungen

  •  Enttäuschte Erwartungen: mangelnde Dankbarkeit, Kooperation, Zuverlässigkeit der Flüchtlinge,…
  •  Gefälle im Lebensstandard: Schuldgefühle bei Freiwilligen
  •  Andere Wertvorstellungen: Geschlechterrollen, Erziehungsfragen, Pünktlichkeit, …
  •  Kommunikationsprobleme, Sprachbarrieren
  •  Konfrontation mit grossem Leid der Flüchtlinge, Ohnmachtsgefühle
  •  Anspruchshaltung der Flüchtlinge, Unzufriedenheit, Neid, Forderungen